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Zehn Jahre MGH in Groß Schneen

Blickt man zurück auf die vergangenen zehn Jahre Mehrgenerationenhaus, kann man schon mal sentimental werden. Viele schöne, manche unschöne und sehr wenige traurige Gedanken kommen zum Beispiel Sven TiIch und Bürgermeister Andreas Friedrichs, wenn sie in Erinnerungen schwelgen.

Ein kleines Mahnmal an die Anfänge steht nach wie vor direkt vor dem Mehrgenerationenhaus, in dem sich heute unter anderem 15 Wohnungen und Werkstätten für seelisch erkrankte Menschen befinden: Das Schild „Jugendbildungsstätte". Wer jetzt allerdings glaubt, es sei ein Versehen, dieses Schild nicht abgebaut zu haben, irrt. "Das lasse ich ganz bewusst dort stehen, damit jeder weiß, was hier mal war", betont Sven Tilch und erinnert zugleich an den am 6. Dezember 2017 verstorbenen, ehemaligen Gemeindedirektor Friedlands, Hermann Voigt. Als Mann der ersten Stunde mit pragmatischem und zupackendem Wesen hat auch er zum Gelingen des MGH beigetragen. Ebenso der Landrat a. D. Reinhard Schermann, der sich nicht von den bürokratischen Schwierigkeiten schrecken ließ, eine ehemalige Schule und Feuerwehr in ein Mehrgenerationenhaus umzuwandeln. „Wichtig war aber auch, dass Andreas Friedrichs dabei war", so Unternehmer Tilch, "gemeinsam konnten wir das schaffen, was sich einfach anhörte, aber nicht war."

So zum Beispiel die Einrichtung eines Mittagstisches. Wo heute täglich mehrere hundert Essen auch an Kindergärten und Schulen ausgegeben werden, wurden am Anfang nicht einmal zehn zubereitet. "Die Frage ,rechnet sich das?' haben wir uns schon gestellt", erinnert sich Sven Tilch, "aber dann einfach beschlossen, nichtsdestotrotz weiter zu machen und positiv nach vorne zu schauen." Die zehn Jahre sind schnell vergangen und waren positiv, ist man sich auf der Feier des MGH einig.

Gute Zusammenarbeit
„Es war uns wichtig, Menschen einen Raum zu geben, was zu machen, sie zu unterstützen", stimmt Bürgermeister Andreas Friedrichs zu und ergänzt, dass die Zusammenarbeit mit Sven Tilch von Anfang an stimmig war. "Wir sind beide Jahrgang '63 und verstehen uns gut!".

Im MGH werden nicht nur die Eltern durch die Kinderkrippe Bambola entlastet, hier zeigt der Seniorenbeirat viel gutes Engagement, treffen sich die Tanz-, Näh- und die Gesangsgruppe und auch Plattdütsch wird gesprochen. "Das ist genau so geworden, wie wir uns das gedacht haben", resümiert Friedrichs stolz. Zwar hätte man die Gemeinde am Anfang erst ein wenig überzeugen müssen, doch Sven Tilch und er hätten nie aufgegeben und immer ein offenes Ohr für alle gehabt. ,,Allein der Bau der Mensa kostete zu Beginn schon mächtig viel Geld", erinnert sich der Bürgermeister, "und dann kamen wir noch mit Salattheke, fairem Kaffee und rechtsgedrehtem Wasser." „Heute ist es hier schon wieder zu eng geworden im Mehrgenerationenhaus", erklärt Sven Tilch abschließend, "aber darüber bin ich sogar froh und stolz darauf. Denn das zeigt, dass wir was richtig gemacht haben!" (zgi)

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